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SALZBURGER LIGA

Die Bruderschaft setzt jetzt auf Jugendstil

Walter Hofbauer

Bei Salzburgligist Straßwalchen dreht sich vor der Revanche gegen ASV Salzburg zum Start der 19. Runde alles um eine Familie. Der große Torjäger hat sogar dem Allzeit-Rekordknipser im Salzburger Unterhaus etwas voraus.


Unbemerkt, aber doch nahm Straßwalchens Höhenflieger Mathias Chudoba die Schützenkrone im Unterhaus ins Visier. Der 16-Jährige hatte schon in der Hinrunde in jedem 1b-Spiel getroffen (19-mal). Seit dem Startelf-Debüt in der Salzburger Liga kamen sechs Tore dazu. „Er ist einfach unbekümmert“, lächelt Coach Bernhard Huber-Rieder.

Extra schön: Mathias traf gegen Hallwang, die „Ex“ von Papa und Sportchef Markus, dreimal, dazu fixierte Bruder Daniel den 6:2-Endstand. Zuden ist ein kleiner Generationen-Wechsel am Laufen: Der älteste Bruder Sebastian ließ sich mittels neuartiger Therapie im Vorjahr den Knorpel im Knie erneuern, hilft als Torwarttrainer aus. Der 25-Jährige erwägt noch sein mögliches Karriereende.

Serie auf dem Prüfstand
Gegen ASV steht heute (19) nicht nur Mathias’ Serie – nicht mal Unterhaus-Rekordbomber Melih Kirim (74 Goals) traf 2018/19 als Startspieler in jeder Partie – auf dem Prüfstand. Es geht auch um Revanche fürs bittere Hinspiel-0:1 im Herbst.

Nach der ersten Pleite stellte sich Seekirchen-Betreuer Mario Lapkalo – die Zukunft von Liga-Topknipser Neumayr ist noch offen – vors Team: „Das war kaum Thema. Gegen Bürmoos heißt’s wieder Gas geben.“ Zudem steht zur selben Zeit das Keller-Derby zwischen SAK und Neumarkt an. Beide gehen dezimiert ins Spiel, hoffen aber auf Punkte. Während für das Schlusslicht aus Nonntal eigentlich nur ein Sieg gilt, hofft Neumarkt-Sportchef Hans Hajek zumindest auf einen Punkt, um den Vorsprung auf den Keller-Rivalen zu halten.


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