
Kronen Zeitung
DIE STIMMEN ZUM SPIEL
Avdijaj: „Es sind die stinknormalen Tugenden“
Mit einem 1:0-Sieg über die Wiener Austria ist der TSV Hartberg ins ÖFB-Cup-Finale eingezogen. Was die Protagonisten nach Schlusspfiff zu sagen hatten, erfahren Sie hier ...
Stephan Helm (Austria-Trainer):
„Wir sind davon ausgegangen, dass wir einen Block bespielen müssen. In der ersten Halbzeit hat Hartberg trotzdem einen mutigen Ansatz gewählt, wollte noch spielen. Da haben wir unsere Ballgewinne noch gehabt. In der Phase haben wir Torannäherungen gehabt, da hätten wir dem Spiel die richtige Richtung geben können. In der zweiten Hälfte ist Hartberg dann noch einen Ticken tiefer gegangen. Nach dem 1:0 sind die Räume immer enger geworden. Wir haben alles probiert, konnten aber dieses Momentum nicht kreieren. Aus dem müssen wir einfach wieder lernen. Natürlich sind wir heute extrem enttäuscht, aber wir sind Sportler – Niederlagen gehören auch dazu.“
Manfred Schmid (Hartberg-Trainer):
„Zuerst muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen, auch dem Trainerteam. Wir haben das Spiel schon seit der Auslosung im Hinterkopf gehabt, haben uns gut darauf vorbereitet. Wir haben in der ersten Hälfte die eine oder andere Chance zugelassen durch Eigenfehler, durch Fehlpässe nach hinten – aber wir haben der Austria das Leben richtig schwergemacht und in der zweiten Hälfte kaum etwas zugelassen. Wir haben noch die eine oder andere Konterchance ausgelassen. Im Grunde genommen denke ich, dass der Sieg in Ordnung geht. Der war nicht unverdient. Ich freue mich riesig mit der Mannschaft. Das erste Mal im Cupfinale zu stehen, ist schon etwas Besonderes für den TSV Hartberg.“
Donis Avdijaj (Hartberg-Torschütze):
„Eine absolute Traumsache für uns. Es sind die stinknormalen Tugenden: hundertprozentiger Wille, hundertprozentige Überzeugung und hundertprozentiger Teamgeist. Das führt am Ende dazu, dass du ein Halbfinale für dich entscheidest und nicht unverdient als Sieger vom Platz gehst. Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als ein Halbfinale zu entscheiden gegen die im Moment beste Mannschaft im Lande. Wenn wir diese Leistung wie heute im Finale bringen, kann der TSV Hartberg den Pokal gewinnen. Aber wir haben jetzt erst einmal andere Spiele, auf die wir uns fokussieren müssen.“
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