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NACH BAYER-BLAMAGE

„Das geht nicht!“ Wirbel um Wasser-Trick im Pokal

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Große Aufregung im DFB-Pokal: Nach der bitteren Blamage in Bielefeld (1:2) schimpft Bayer Leverkusen über einen Trick des Gegners und fordert nun sogar eine Strafe des DFB.


„Es war ein kollektives Versagen“, wird Fernando Carro, Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, von der „Bild“ nach dem Halbfinal-Aus im Pokal zitiert. Doch nicht nur das Auftreten seiner Mannschaft bringt den 60-Jährigen auf die Palme. „Trotzdem ärgert es mich, dass der Platz nicht gewässert wurde. Das ist eine Regularien-Sache. Da muss der DFB eine Strafe machen. Das geht nicht. Das kann man nicht akzeptieren.“

Bild: AFP or licensors

Die Arminia wehrt sich. „Wir machen das in keinem Ligaspiel. Dann haben wir gesagt: Warum sollen wir das heute machen? Dann haben wir ja einen Nachteil, wenn wir den Platz wässern“, so Sportchef Michael Mutzel. „Wir haben vor dem Spiel mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen. Wenn der Platz gewässert wurde – morgens - dann muss man ihn (Anm. d. Red.: vor dem Spiel) nicht mehr wässern.“

Bielefeld könnte Historisches schaffen
Die Bielefelder können nun am 24. Mai im Berliner Endspiel für ein Novum sorgen und als erster Drittligist den DFB-Pokal gewinnen. Das hatten Hertha BSC II 1993, Energie Cottbus 1997 und Union Berlin 2001 in ihren Finalspielen verpasst.

Bereits fix ist der Geldregen, den der Finaleinzug der klammen Arminia beschert. 2,88 Mio. Euro sind dem Klub sicher, bei einem Final-Triumph gäbe es 4,32 Millionen. Hinzu kommen etwa 45 Prozent der Ticketeinnahmen von Berlin. Bisher hatte die Cupsaison dem Underdog schon rund 6,5 Mio. Euro in die Kassen gespült. Katzenjammer herrscht hingegen bei Bayer Leverkusen, das nun vor einer Spielzeit ohne Titel stehen könnte ...


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