
3. Liga
TRAUM RÜCKT NÄHER
Austria Salzburg: Das steht 2. Liga noch im Weg
Austria Salzburg bekam am Dienstag von der Bundesliga grünes Licht für das Stadion. Es ist der Lohn für die harte Arbeit vieler Freiwilliger, die sich monatelang ins Zeug gelegt haben. Noch ist der Aufstieg des violetten Fußballvereins aber nicht in trockenen Tüchern.
Eine frohe Botschaft statt eines Aprilscherzes gab es am Dienstag für Austria Salzburg. Laut Senat 3 ist das Stadion der Violetten bereit für die 2. Liga. Auch der Veranstaltungsbescheid – nach langer Verhandlung – passt. Eine Nachricht, die sogar Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) zu einer offiziellen Gratulation per Aussendung veranlasste.
Gratulieren muss man vor allem den vielen Freiwilligen. Diese nahmen sich teilweise sogar Urlaub, um die Spielstätte auf Vordermann zu bringen. „Nur ihretwegen haben wir das geschafft“, lobte Infrastruktur-Beirat Markus Eichbauer, seit Juni 2024 federführend dabei.
Austria muss sportlich liefern
Für die Zweitliga-Tauglichkeit musste eine lange Liste an Punkten abgearbeitet werden. Der größte Brocken? Die Versetzung des Spielfelds um rund 70 Zentimeter! Dafür wurde der Rasen umgegraben und alles neu ausgerichtet. Wie 2015 dabei: die Container mit den WC-Anlagen. Wichtiger Unterschied: der Konjunktiv. Denn weder das Zweitliga-Comeback der Toiletten noch der Violetten ist fix.
Bis spätestens 14. April fällt der Senat 5 sein Urteil, ob es eine Zulassung in erster Instanz gibt. Bis dahin werden vor allem die rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten überprüft. Und sportlich muss die Austria in der Westliga bekanntlich auch noch liefern. Dort Stolperstein: der punktgleiche und ebenfalls aufstiegswillige Leader Imst. Im Kampf um Platz eins lässt die gute Nachricht wohl bis zum Schluss auf sich warten – wenn sie überhaupt kommt.
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